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Häufig eingesetzter Wirkstoff gegen Schmerzen, Fieber und Entzündungen (z. B. in Aspirin). Die entzündungshemmende Säure wurde schon im antiken Griechenland aus dem Saft der Weidenrinde gewonnen. Doch erst 1897 gelang es, den Wirkstoff synthetisch in reiner Form herzustellen und als Medikament "Aspirin" zu vermarkten. Acetylsalicylsäure hemmt die Blutgerinnung und sollte daher vor einer Operation nicht eingenommen werden.

Das Wort "ambulant" stammt von dem lateinischen "ambulare" (= spazieren gehen) ab. Sowohl niedergelassene Ärzte als auch Polikliniken oder Tageskliniken bieten ambulante Operationen und Betreuung an.

Unter dem Begriff "Antibiotikum" versteht man heute Stoffwechselprodukte von Pilzen, Bakterien, Pflanzen und Tieren, die andere Mikroorganismen (z. B. Bakterien) im Wachstum hindern oder abtöten. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts wurde die antibakterielle Wirkung von Schimmelpilzen entdeckt. Eines der bekanntesten Antibiotika, das "Penicillin", wurde Ende der 1920er-Jahre von Alexander Fleming entdeckt. Ein Problem der modernen Medizin stellt heute die wachsende Resistenz einzelner Bakterien gegen die Wirkung von Antibiotika dar. Der "Multiresistente Staphylococcus Aureus" (MRSA) etwa tauchte erstmals in den 1960er-Jahren in Großbritannien auf und ist gegen die Mehrzahl der verkauften Antibiotika immun.

Der Facharzt für Anästhesiologie (bzw. Anästhesie) hat nach dem Medizinstudium eine fünfjährige Weiterbildung absolviert. Er betäubt den Patienten vor einem Eingriff und kontrolliert dessen Blutdruck, Herzfrequenz, Körpertemperatur und Atemfrequenz. Er ist während einer Operation oder einem diagnostischen Eingriff (z. B. einer Darmspiegelung) verantwortlich für den teilweise oder vollständig betäubten Patienten.

Die "Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften" (AWMF) besteht seit 1962 und ist der deutsche Dachverband der wissenschaftlichen Fachgesellschaften. Seit 1995 koordiniert die AWMF die Entwicklung medizinischer Leitlinien. Mehr unter http://awmf.org/