Pressemitteilungen

Umfrage zu Komplikationen bei Auslands-Operationen: DGPRÄC warnt vor mangelhafter Nachsorge

13. September 2012

Bremen –„Brustvergrößerung im Urlaub“, „Sparen Sie bis zu 70%“, „Morgens OP, abends Strand“ – Angebote zu ästhetisch-plastischer Chirurgie im Ausland gibt es viele. Doch die scheinbar harmlose Kombination aus Operation und Urlaub kann problematisch werden. „Wenn die Patienten nach der Rückkehr zu Hause Komplikationen bemerken, ist der Operateur hunderte Kilometer entfernt“, gibt Prof. Dr. Raymund E. Horch zu bedenken.

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Schönheitsoperationen bei Jugendlichen: VDÄPC sieht generelles Verbot kritisch

13. September 2012

Bremen – „Sie nannten mich Dumbo. Ich fühlte mich wie Dreck“, erzählt die 14-jährige Patientin aus Georgia, USA, den Medien bereitwillig von der Zeit vor Ihrer Operation. Die abstehenden Ohren der Schülerin wurden angelegt, die Nase begradigt und das spitze Kinn korrigiert. Finanziert wurde diese angeblich 40.000 US-Dollar teure Operation von der US-amerikanischen „Little Baby Face Foundation“, die Kindern mit Fehlbildungen kostenlose Korrekturen ermöglicht. „Wir lehnen es ab, Jugendliche als Werbeträger für ästhetische Operationen zu missbrauchen“, stellt Prof. Dr. Wolfgang Gubisch klar.

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Komplikationen in der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie: Effizientes Komplikationsmanagement erhöht die Patientensicherheit

13. September 2012

Bremen –„In der Ästhetik, aber auch bei rekonstruktiven sowie handchirurgischen Eingriffen und im Rahmen der Verbrennungschirurgie ist ein effizientes Komplikationsmanagement von entscheidender Bedeutung“, leitet Prof. Dr. Peter M. Vogt, Präsident der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) ein und führt aus, dass dies bereits vor dem Eingriff ansetzen müsse.

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Zwischen Ethik und Monetik: Menschlichkeit in der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie

13. September 2012

Bremen – „Das Kongressmotto soll das große Unbehagen über die zunehmende Ökonomisierung in der Medizin zum Ausdruck bringen und uns zugleich daran erinnern, dass Menschlichkeit die Basis ärztlichen Handelns sein sollte“, betont Prof. Dr. Can Cedidi, Kongresspräsident der diesjährigen gemeinsamen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft der Plastischen Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) und der Vereinigung der deutschen Ästhetisch Plastischen Chirurgen (VDÄPC).

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Wenn es für die Nerven zu eng wird: Expertenchat brachte Klarheit bei komplexem Thema

03. August 2012

Berlin – Ein gebrochener Knochen oder eine Platzwunde sind sehr konkrete Verletzungen. Doch was passiert, wenn die eigenen Nervenbahnen eingeengt oder zerstört sind? Wie findet ein Arzt überhaupt heraus, dass Nerven verletzt sind? Und wie löst er das Problem? Antworten auf diese Fragen hatte die Murnauer Plastische Chirurgin Dr. Gaby Fromberg im Expertenchat der DGPRÄC.

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Vom Anzünden bis zur glimmenden Asche: Grillunfälle sind kein Kinderspiel!

28. Juni 2012

Berlin – Das schöne Wetter lockt ins Freie und nicht nur Sterneköche rufen wieder zum gemeinschaftlichen Grillen auf dem Balkon und im Garten auf. Doch Vorsicht ist trotz allem Spaß geboten, denn ernste Gefahren lauern. Jährlich kommt es zu 4000-5000 Unfällen beim Grillen mit mindestens zehn Prozent lebensbedrohlichen Verletzungen, die in Verbrennungszentren behandelt werden müssen. Unter Beachtung einiger Grundregeln lassen sich jedoch die meisten Risiken vermeiden, rät Prof. Dr. Henrik Menke vom Zentrum für Schwerbrandverletzte Hessen am Klinikum Offenbach.

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Update zu PIP-Implantaten - Großbritannien meldet keine Gefahr: Plastische Chirurgen unterstützen Explantations-Empfehlung

21. Juni 2012

Berlin – „Mit großer Erleichterung haben wir zur Kenntnis genommen, dass das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) mit Meldung vom 20. Juni 2012 weiterhin die Empfehlung zur Entnahme von Implantaten der Firma ,Poly Implants Prothèses’ (PIP) ausspricht“, konstatiert Prof. Dr. Peter M. Vogt, Präsident der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC). Das BfArM reagierte damit auf den Abschlussbericht des britischen „National Health Service“ (NHS) zu den französischen PIP-Implantaten. In diesem wurde eine deutlich höhere Rupturrate der Implantate konstatiert, aber auch festgestellt, dass das verwendete Industriesilikon weder giftig noch krebserregend sei.

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DGPRÄC und GÄCD informieren: Bis auf Weiteres keine Brustvergrößerung mit „Macrolane™“

25. Mai 2012

Berlin – Die Markteinführung von „Macrolane™“ im Jahr 2008 glich einer Sensation: „Brustvergrößerung ohne Skalpell – gefahrlos mit Zuckerlösung“. Mit dem Wirkstoff Hyaluronsäure, der zuvor zur Faltenunterspritzung eingesetzt worden war, sollte nun auch das Dekolleté vergrößert werden. Doch im April 2012 entschied der Hersteller „Q-Med/Galderma“ die „Macrolane™“-Zulassung für „diese Indikation vorübergehend aus der Zulassung zu nehmen.“

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20 Jahre „Facharzt für Plastische Chirurgie“: Zwei Jahrzehnte im Dienste der Qualität

22. Mai 2012

Berlin – „Facharzt für Plastische Chirurgie“ hieß das eigenständige Gebiet, das 1992 auf dem 95. Deutschen Ärztetag in Köln aus der Taufe gehoben wurde. „Für die Plastischen Chirurgen war der Titel ein wichtiger Schritt zur Eigenständigkeit – für die Patienten steht er seitdem als Qualitätsmerkmal“, betont Prof. Dr. Peter M. Vogt, Präsident der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC). Der „Facharzt für Plastische (und Ästhetische) Chirurgie“ setzt eine aufwendige sechsjährige Weiterbildung voraus, in der sämtliche Schwerpunkte der Plastischen Chirurgie vermittelt und trainiert werden.

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PIP-Implantate und Folgekosten: Solidarität als Grundpfeiler der GKV

22. Mai 2012

Berlin – „Es ist einem Antrag der Fraktion ,Die Linke’ zu verdanken, dass der Gesundheitsausschuss des Bundestages Ende April zum Thema ,Opfer des Brustimplantate-Skandals unterstützen – Keine Kostenbeteiligung bei medizinischer Notwendigkeit’ diskutiert wurde“, berichtet Prof. Dr. Peter M. Vogt, Präsident der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC). Er ergänzt, dass eine grundsätzliche Diskussion des Paragraphen § 52 Abs. 2 SGB V, also der Folgekostenregelung aus Sicht der DGPRÄC überfällig war.

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