Pressemitteilungen

Bericht des SCENIHR-Komitees der EU-Kommission zum PiP-Skandal: Weiter forschen, Kontrolle verbessern, Marktzugang überdenken!

03. Februar 2012

Berlin – „Die begrenzt zur Verfügung stehenden Daten bestätigen die Sorge, dass rupturierte PIP-Implantate Entzündungen auslösen können. Daher sei aus Sicht der Expertengruppe jeder Fall individuell zu betrachten, und Patientinnen sollten sich an ihren Arzt wenden“, berichtet Prof. Dr. Peter Vogt, Präsident der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) aus dem am 2. Februar vorgelegten Bericht des bei der EU-Kommission angesiedelten „Committee on Emerging and Newly Identified Health Risks“ (SCENIHR).

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Senologen, Gynäkologen & Plastische und Ästhetische Chirurgen fordern: Implantate vorsorglich entfernen und Konsequenzen ziehen

06. Januar 2012

Berlin – Über das weitere Vorgehen in dem Skandal um fehlerhafte Brustimplantate der französischen Firma „PIP“ sind sich die Präsidenten der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC), Prof. Dr. Peter M. Vogt, der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Senologie (DGS), Prof. Dr. Diethelm Wallwiener, sowie der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, Prof. Dr. Klaus Friese, einig: „Wir raten zu einer Entfernung ohne Eile, wie es bereits die französische Expertenkommission empfohlen hat. Diese stellte klar, dass Frauen, die keine vorsorgliche Entfernung durchführen lassen, zukünftig mit einer Riss-Gefahr, der Gefahr einer falschen Sicherheit beim Bildgebungsverfahren sowie mit dem Risiko eines komplizierten erneuten Eingriffs leben müssen. Hinzu kommt die potenzielle, bis heute kaum bekannte Toxizität des nicht konformen Gels.“

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PIP-Implantate: Frankreich empfiehlt Entfernung "ohne Eile": DGPRÄC fordert Reform der Medizinprodukte-Zulassung

23. Dezember 2011

Berlin/Paris – Im Fall der fehlerhaften Brustimplantate des Herstellers PIP (Poly Implants Prothèses) hat das französische Gesundheitsministerium nun eine Entscheidung getroffen. Die schätzungsweise 30.000 betroffenen Patientinnen wurden aufgefordert, sich ihre Implantate vorsorglich entfernen zu lassen. „Es besteht laut Auskunft der französischen Aufsichtsbehörde aber kein Grund zur Eile“, erläutert Prof. Dr. Peter M. Vogt, Präsident der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC).

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Implantate des Herstellers Poly Implant Prothèse (PIP): „Ruhe bewahren, Implantate prüfen, Entscheidung treffen“

22. Dezember 2011

Berlin – Mit Blick auf die Meldungen über fehlerhafte Brustimplantate aus Frankreich rät der Präsident der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen, Prof. Dr. Peter M. Vogt, derzeit vor allem, Ruhe zu bewahren. „Aktuell ist auch in Frankreich von offizieller Seite noch keine Rückrufaktion für die Implantate veranlasst. Vielmehr berät ein Expertengremium weiterhin, was zu tun ist und ob die diagnostizierten Krebsfälle tatsächlich auf die Implantate zurückzuführen sind“, stellt der Plastische und Ästhetische Chirurg klar und macht deutlich, dass die Implantate, wenn überhaupt, nur krebsfördernd wirken könnten, wenn sie reißen.

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Gynäkomastie – ein Fall für den Plastischen Chirurgen

21. Dezember 2011

Berlin – So anziehend Brüste für Männer auch sein mögen – am eigenen Leib sehen sie das weibliche Attribut nicht gern. Es wundert daher wenig, dass die vergrößerte Männerbrust ein Tabuthema ist. Doch an der Gynäkomastie, der gutartigen Vergrößerung der männlichen Brustdrüse, leiden mehr Männer als oft angenommen. Entsprechend groß war das Interesse am DGPRÄC-Expertenchat über die Gynäkomastie, bei dem Dr. Steffen Handstein Fragen zum Thema beantwortete. Der Chefarzt der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Brustchirurgie am Städtischen Klinikum Görlitz hat längjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Gynäkomastie.

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Online- und Weihnachtsgutscheine für ästhetische Eingriffe: „Arztwahl und OP-Entscheidung erfordern Zeit und Recherche“

20. Dezember 2011

Berlin – Darauf weist mit Blick auf die Zunahme des Angebotes für Behandlungsgutscheine auf Online-Gutscheinplattformen und das anstehende Weihnachtfest die Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) hin. „Stark rabattierte Angebote für ästhetische Eingriffe wie Brustvergrößerungen und Fettabsaugung verleiten Patienten dazu, sich für einen ästhetischen Eingriff zu entscheiden, den sie ohne dieses Angebot unter Umständen gar nicht in Betracht gezogen hätten und dabei die Risiken auszublenden“, bringt DGPRÄC-Präsident Prof. Dr. Peter M. Vogt das Problem auf den Punkt.

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Auschreibung Wissenschaftspreis und Reisestipendium: Plastische Chirurgen fördern forschenden Nachwuchs

29. November 2011

Berlin – Mit der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses meint es die Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) ernst. Neben mehr als 80 Assistentenkursen, die jedes Jahr den Assoziierten Mitgliedern der DGPRÄC fast kostenlos zur Verfügung stehen, prämiert die Gesellschaft außerdem herausragende Forschung auf dem Gebiet der Plastischen Chirurgie.

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Stellungnahme: Zum Widerruf der Zulassung für Hydrogel-Brustimplantate NovaGold(TM) und PIP durch die britischen Gesundheitsbehörden

15. Dezember 2000